Dienstag, Februar 07, 2012

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Geschichte

Erfinder der Snowrails ist Ulo Gertsch, Produktedesigner in Thun-Steffisburg. Im Winter 2008 erfuhr der Thuner Notar und Rechtsanwalt Markus Rickli-Lehmann von diesem neuartigen Synchron Ski System, das damals auf Schnee erprobte wurde. Als patentierter Skilehrer begann er sich dafür zu interessieren und nahm selber an Schneetests teil. Noch im selben Jahr ergriff Markus Rickli-Lehmann die Initiative zur Gründung der Snowrails GmbH mit dem Ziel, die Mittel zu mobilisieren, um das Projekt zur Marktreife umzusetzen.

Erfolgreiche Tests im Winter 2009 durch FahrerInnen mit unterschiedlichem Können erlaubten dann die definitive Umsetzung in eine erste Kleinserie. Im folgenden Herbst begann probeweise der Verkauf an den Fachhandel. Es zeigte sich, dass ein völlig neues Produkt dieser Art in der traditionsgeprägten Wintersportbranche nur dann eine Marktchance haben kann, wenn genügend Geld für eine professionelle Markterschliessung zur Verfügung steht. Deshalb wurde beschlossen, das Projekt in eine Aktiengesellschaft einzubringen, welche auf dem Gebiet der Umsetzung von ähnlichen Innovationen bereits tätig war.

Nach einer intensiven Phase der Planung und Konzeptarbeit konnten im Juli 2010 die Verträge mit der Inventra AG abgeschlossen werden. Das Ziel dieser Neustrukturierung besteht in erster Linie darin , die Snowrails zunächst in der Schweiz und danach auf internationalen Ebene erfolgreich zu lancieren und in einer zweiten Phase die Realisierung weiterer Innovationen voranzutreiben, welche sich in fortgeschrittenem Stadium der Entwicklung befinden.

Resultate

Ulo Gertsch ist Urheber von über 100 international erteilten Patenten (www.espacenet.com), welche in eigener Regie zur Serienreife entwickelt und vermarktet oder auf dem Lizenzweg verwertet wurden. Während fünf Jahren war er als Business Unit Manager mit Schwerpunkt F+D in einer Tochterfirma des US-Konzerns AMF Stanford Conn. tätig. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Innovationsmanagement mit spezifischem Knowhow im Bereich von Schneesport Produkten. Die hiernach beschriebenen Beispiele von Gertsch-Innovationen haben nachweisbar bedeutende, internationale Markterfolge erzielt.

Gertsch1
Sicherheits-Skibindung Gertsch 6D

Die erste schuhunabhängig funktionierende, allseitig auslösende Platten-Skibindung der Welt mit zentralem Auslösemechanismus erhielt seinerzeit im ersten Skibindungstest der Stiftung Warentest Berlin von 25 Fabrikaten als einziges Produkt die Note „Gut“. Damit erlebte das neuartige Skibindungssystem  von Gertsch den Marktdurchbruch auf internationaler Ebene.
Gertsch-G30
Sicherheits-Skibindung Gertsch 3D

Erstmals setzte sich eine Skibindung auf dem Markt durch, die zu über 90 Prozent aus Kunststoff hergestellt wurde und damit bahnbrechend war hinsichtlich Gewicht, Herstellkosten und Resistenz gegen Umwelteinflüsse wie Vereisung, Korrosion und Verschmutzung. Zudem konnte die Gertsch 3D in verschiedenen Farben angeboten werden, was eine weitere Weltneuheit war.
GertschG90
Sicherheits-Skibindung Gertsch G90

Die permanente Weiterentwicklung der Gertsch-Bindungen führte zu der ersten Plattenbindung mit Torsions-Drehpunkt in verlängerter Beinachse, unabhängig einstellbarer Rückwärtssturz-Auslösung und integriertem Skistopper. Mit der G90 wurde erstmals auch eine verspannungsfrei gelagerte Skibindung angeboten, die  eine perfekte Biegelinie der Skis in der Kurve gewährleistete.
fritschi
Hochgebirgsbindung der Schweizer Armee

Von der Fritschi AG, Reichenbach BE, wurden die Produktions- und Verkaufsrechte für eine vollständig von Ulo Gertsch entwickelte Tourenbindung erworben, welche die Schweizerarmee als Ordonanz-Produkt für den Einsatz im Hochgebirge auswählte. Von zentraler Bedeutung waren die schuhunabhängige Funktionsweise  sowie die Einfachheit und Funktionssicherheit dieses Systems.
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Skischuhsystem Salomon SX91

Unter dieser Typen-Bezeichnung lancierte der französische Sportartikel-Produzent Salomon erfolgreich ein völlig neuartiges Skischuhsystem, das gekennzeichnet war  durch das Zusammenwirken von Heckeinstiegsverschluss und Ristspannung mittels Kabelzug. Dieses Funktionsprinzip machte Gebrauch von international erteilten Patenten, welche Salomon von Ulo Gertsch erworben hatte.
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